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Topaktuell unsere Einträge auf der Wipptal Korrekt Facebook Seite 🙂

Das Archiv Bezirksblätter Wipptal- Stubaital, Ausgaben 2018

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Archiv:

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29.07.17: Wipptal Korrekt sagt NEIN zu Fake-News

26.07.17: Land Tirol bezeichnet Wipptal als Beispiel

25.07.17: Masterplan für den ländlichen Raum

24.07.17: Wipptaler Mannschaften im TFV Kerschdorfer Tirol Cup Fieber

20.07.17: Der Gemeindefinanzbericht und das Wipptal

19.07.17: Glyphosatfreies Wipptal

17.07.17: Wipptaler Mannschaften starten mit Cup Saison

16.07.17: Braucht Trins ein Lebensmittelgeschäft?

10.07.17: Das ORF Magazin Bürgeranwalt zum Thema Obernbergersee nochmals zum anschauen.

04.07.17: Über 275.000 Euro für die Wipptaler Gemeinden

03.07.17: Freizeitwohnsitze im Wipptal, Erhebung wipptal-korrekt.at

26.06.17: Integration in Steinach, TT Artikel

18.06.17: Warnung vor KFZ Versicherungs App, weiterlesen …

10.06.18: Gschnitz im Rampenlicht der Medien, weiterlesen …

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Service: alle statistischen Informationen (ausg. Patsch) (pdf-Datei)

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Wipptal Korrekt in eigener Sache: Nein zu Fake-News

In den sozialen Medien macht ein Video mit der Überschrift „Brenner, 24.7.“ die Runde. Eine komplette Fake News.

Was sieht und hört man im Video: Ein Mann, welcher am Steuer eines Autos sitzt, fährt durch einen Ort und filmt am Gehsteig gehende Afrikaner. Einige von ihnen singen und werden von Männern in roten Warnwesten begleitet. Den Fahrer selbst kann man im Video auch hören. Mit einem Schweizer Akzent sagt er am Anfang des Videos, dass er sich in Brügg befinde. Brügg ist eine Gemeinde nahe Bern.Bei den Menschen am Gehsteig handelt es sich um Eritreer (ein Land in Ostafrika). Es sind in der Schweiz lebende Christen, die einmal im Jahr nach Brügg, einem Stadteilt von Biel (CH), kommen, um an einem Gottesdienst teilzunehmen. Dieses Jahr war es am 1. und 2. Juli 2017.

Wer auch immer solche Video postet und einen vollkommen falschen Zusammenhang herstellt, ist weder lustig, noch einfallsreich. Mit Befürchtungen und Ängsten der Bürger spielt man nicht! Falschmeldungen zu verbreiten ist unnötig und spricht ganz besonders für den Charakter des- oder derjenigen.

Wipptal Korrekt sagt: „FAKE NEWS – NEIN DANKE“.

Infos zu Fake-News, Hoax, Falschmeldungen usw. gibt es hier: https://www.mimikama.at/

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Beispiel Wipptal:
LR Tratter unterstützt gemeindeübergreifende Zusammenarbeit
Wipptaler Gemeinden bauen Infrastruktur aus
Der Erhalt leistungsfähiger kommunaler Angebote ist wichtig, damit die Bürgerinnen und Bürger auch jenseits der urbanen Zentren eine hohe Lebensqualität genießen können. Um auch größere Vorhaben effizient und kostenbewusst zu realisieren, setzen die Gemeinden im Wipptal immer öfter auf gemeindeübergreifende Zusammenarbeit. Diese Woche überzeugte sich LR Johannes Tratter von entsprechenden Projekten und Plänen: „Die Region Wipptal besteht aus den zwölf Gemeinden Ellbögen, Gries am Brenner, Gschnitz, Matrei am Brenner, Mühlbachl, Navis, Obernberg am Brenner, Pfons, Schmirn, Steinach am Brenner, Trins und Vals. Von der Bereitschaft zur gemeindeübergreifenden Kooperation im Planungsverband profitieren nicht nur die einzelnen Orte, sondern das Wipptal insgesamt.“ Als aktuelles Beispiel nennt LR Tratter in diesem Zusammenhang die kürzlich im Austausch mit PV-Obmann Alfons Rastner (Bürgermeister von Mühlbachl) erzielte Vereinbarung mit dem VVT, das Wipptal mit einem bedarfsgerechten Angebot und der Anbindung an den Nightliner zu versorgen. Dies als Ersatz für den eher wenig genutzten Nachtzug nach Gries: „Ein Vorteil für allem für die Jugend des Tales.“
Altersheim Annaheim Mühlbachl
Mit Unterstützung des Landes wurde das Annaheim in Mühlbachl umfassend saniert und ausgebaut. Dem Heimverband gehören alle elf Gemeinden der Region mit Ausnahme von Steinach a.Br. an. Heute bietet das Annaheim 80 BewohnerInnen ein gut betreutes Zuhause. Vom Sozialsprengel Wipptal werden zudem mehr als 60 Klientinnen und Klienten ambulant versorgt. LR Tratter verweist auf den „Strukturplan Pflege 2012-2022“, mit dem die Tiroler Landesregierung den Ausbau der mobilen und stationären Pflege in den kommenden Jahren steuert: „Die Bevölkerung wird immer älter, entsprechend steigt der zu erwartende Bedarf nach Pflege- und Heimplätzen. Auch das Annaheim sollte daher um 20 Pflegebetten erweitert werden. Die notwendigen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen wurden mit über 750.000 Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds unterstützt. Davon profitieren ältere und pflegebedürftige Menschen aus der ganzen Region.“ Als Arbeitgeber nimmt das Pflegeheim ebenfalls einen wichtigen Stellenwert in der Region ein, indem es wohnortnahe Arbeitsplätze für über 80 MitarbeiterInnen bietet.
Schmirn und Steinach investieren in die Zukunft
Im Rahmen seines Besuches im Wipptal informierte sich LR Tratter weiters über die Dorfplatz-Gestaltung in Schmirn sowie die anstehende Erweiterung des Kindergartens in Steinach a. Brenner. Auch ein Firmenbesuch bei Geberit, einem wichtigen Arbeitgeber für die Region, stand auf dem Programm.
„Pflege, Bildung, Kinderbetreuung, Arbeitsplätze – Gemeinden, die hier ihre Kräfte bündeln und mit Unterstützung des Landes in Infrastruktur und Daseinsvorsorge investieren, bleiben für die Bevölkerung und auch für die künftigen Generationen lebenswert. Ein wichtiges Ziel, um Abwanderungstendenzen im ländlichen Raum entgegenzuwirken“, fasst LR Tratter zusammen. Kommunale Vorhaben, die ein Plus für die BewohnerInnen einer Region bringen, werden künftig noch stärker als bislang gefördert, verweist LR Tratter auf einen Beschluss der Landesregierung: „Damit ist ein sehr effizienter Mitteleinsatz möglich, die finanziellen Ressourcen der Gemeinden sowie des Landes werden optimal genutzt. Zudem wird die geordnete Weiterentwicklung der Infrastruktur gefördert – ein wichtiges Argument, wenn wir der Bevölkerung trotz notwendiger Sparsamkeit auch künftig eine möglichst hohe Lebensqualität garantieren wollen.“
Auf dem Foto:
Kindergarten-Erweiterung in Steinach: LR Tratter mit Bgm. Hautz (links) und PVO Rastner (rechts).
(C) Tiroler Landesregierung
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Masterplan für den ländlichen Raum präsentiert

Der Masterplan als pdf Datei

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Wipptal im Cupfieber

Erste Runde im TFV Kerschdorfer Tirol Cup und alle 5 Wipptaler Mannschaften sind mit dabei. In der Vorrunde haben sich der SV Navis (7 zu 2 gegen Hatting/Pettnau), FC Steinach (61 zu 1 gegen Schönberg) und die SPG Ellbögen/Patsch (2 zu 1 gegen Mieders) alle auswärts qualifiziert.
Mit der 1, Hauptrunde im TFV Kerschdorfer Tirol Cup geht es weiter:
29.07., 18.00 Uhr, FC Veldidena 1919 gegen SV Schmirn
29.07., 18.00 Uhr, SV Sistrans – Sektion Fußball gegen SV Matrei
29.07., 18.00 Uhr, SV Navis gegen Innsbrucker AC
29.07., 18.00 Uhr, SPG Ellbögen/Patsch gegen SPG Finkenberg/Tux
29.07., 18.00 Uhr, FC Steinach Kampfmannschaft gegen SV Rapid Chemie Raika Fritzens
Die Wipptaler Teams hoffen auf eine starke Unterstützung ihrer Fans.
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Der Gemeindefinanzbericht 2017 und das Wipptal

Tirols Politik spricht über den Gemeindefinanzbericht 2017. Hier sind die akten für das Wipptal.

Finanzstatistik des Landes Tirol

und hier der Detailplan für das Wipptal:

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Der gesamte Gemeindefinanzbericht steht hier als Download zur Verfügung (pdf Datei)

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Glyphosatfreies Wipptal, die FPÖ Wipptal startet eine entsprechende Initiative.

Glyphosat zählt zu einem umstrittenen Pflanzengift. In den vergangenen Wochen haben sich mehrere österreichische Gemeinden entschieden, aktiv gegen Glyphosat vorzugehen. In 15 Prozent der österreichischen Gemeinden verzichten die Bauhofmitarbeiter auf den Einsatz von umstrittenen Unkrautvernichtern. Niederösterreich ist mit 228 glyphosatfreien Gemeinden absoluter Spitzenreiter im Bundesländer-Vergleich. Glyphosat ist in vielen Unkrautvernichtern (Herbiziden) enthalten und steht im Verdacht umweltgefährdend und wahrscheinlich krebserregend für Menschen zu sein.

Glyphosat wird in der Land- und Forstwirtschaft, in privaten Gärten, aber auch im öffentlichen Raum gegen unerwünschten Bewuchs zum Beispiel auf Friedhöfen, Parkplätzen, in Parks oder auf Spielplätzen eingesetzt. Insgesamt ist Glyphosat das in Österreich am meisten eingesetzte Herbizid.

Unter den Gemeinden, die auf Glyphosat verzichten befinden sich auch große wie Graz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, St. Pölten, Villach, Wiener Neustadt, Klosterneuburg oder Baden bei Wien. Viele dieser Gemeinden sind nicht auf andere Pestizide umgestiegen, sondern benutzen nun mechanische Alternativen wie zum Beispiel Kehrbesen oder Heißdampfverfahren. Mehrere Gemeinden haben gemeinsam mit ihren Nachbargemeinden diese mechanischen Geräte angekauft, um die Anschaffungskosten zu verringern. Gemeinden, die sich nun den 313 Vorreitern anschließen wollen, finden zahlreiche Initiativen in ihren Bundesländern. In Niederösterreich wird das Projekt von „Natur im Garten“ geleitet, im Burgenland gibt es ein Umweltsiegel für glyphosatfreie Gemeinden – geleitet vom Büro der Landesrätin Astrid Eisenkopf – und viele mehr.

Das Land Vorarlberg hat eine sehr nützliche Broschüre herausgegeben, die den Einstieg in das Thema erleichtert und zahlreiche nützliche Tipps zur pestizidfreien Grünraumpflege gibt. Die Broschüre kann von der Homepage des Landes Vorarlberg abgerufen werden. Den entsprechenden Link finden Sie auch auf der Homepage von wipptal-korrekt.at.

FPÖ Wipptal greift das Thema auf

14 Gemeinden, 1 Antrag, 1 Ziel. Helmuth Detassis, Obmann der FPÖ Wipptal: „Eine gesunde Umwelt ist eine tragende Säule unserer Heimat. Daher wollen wir mit der Initiative „glyphosatfreies Wipptal“ entsprechende Akzente setzen.

Die freiheitlichen Abgeordneten in den Wipptaler Gemeinden Steinach, Navis und Gries a.Br. bringen in den nächsten Gemeinderatsitzungen einen Antrag auf Aufforderung des Verzichtes von Glyphosat in der jeweiligen Gemeinde ein. „Der Verzicht auf Glyphosat ist ein starkes Zeichen der Gemeinden, auch aktiv für den Erhalt unserer Heimat einzutreten.“, hält der FPO Wipptal Obmann dazu fest.

Detassis abschließend: „Mit einem einheitlichen Vorgehen nehmen die Gemeinden auch eine wichtige Vorbildwirkung ein. In weiterer Folge sollen auch Unternehmer und Landwirte dem Beispiel folgen. Auch hier haben wir schon konkrete Überlegungen, welche begleitenden Maßnahmen die verschiedenen offiziellen Einrichtungen treffen können.“

Link zur Broschüre Land Vorarlberg (pdf Datei)

Interaktive Karten der glyphosatfreien Gemeinden

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Der Ball rollt wieder, am Wochenende startet die TFV Saison mit der Vorrunde zum TFV Kerschdorfer Tirol Cup (Jubiläumssaison). Unsere Wipptaler Mannschaften sind alle Auswärts im Einsatz:

21.7.2017: Hatting/Pettnau gegen den SV Navis, 18 Uhr 30

22.7.2017: Mieders gegen SPG Patsch/Ellbögen, 18 Uhr

22.7.2017: Schönberg gegen FC Steinach, 18 Uhr

In der 1. Hauptrunde spielt der SV Schmirn gegen den Sieger aus dem Spiel Sautens gegen Veldidena.

29.7.2017: Sistrans gegen den SV Matrei, 18 Uhr

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Braucht Trins ein Lebensmittelgeschäft?
Die Tiroler Kronen Zeitung hat die Leser eingeladen, Wünsche und Vorschläge einzubringen. Eine Forderung dabei: „Trins braucht ein Lebensmittelgeschäft.“
Wie ist es wirklich mit der Nahversorgung in Trins bestellt, besteht der Bedarf, hat ein Geschäft eine wirtschaftliche Überlebenschance?Wie ist Ihre Meinung?
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Investitionsprogramm für die Wipptaler Gemeinden:

Über 275.000 Euro für Wipptaler Gemeinden. Seit 1. Juli ist es soweit: Die Gemeinden können ihre Anteile am kommunalen Investitionsprogramm abholen. Die Abwicklung übernimmt die Bundes-Buchhaltungsagentur. Das Kommunale Investitionspaket kann für die Errichtung, Erweiterung und Sanierung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, Einrichtungen für Behinderte oder Senioren und kommunale Sport- und Freizeitanlagen, über Umbauten zur Barrierefreiheit und Investitionen in Verkehrs-, Müll-, Abwasser- und Wasserinfrastruktur bis hin zur öffentlichen Wohnraum- und Breitbandschaffung verwendet werden.

Investitionssumme:

Wipptaler Gemeinden, Planungsverband

Navis…………………………………………….36.800

Steinach am Brenner…………………..64.585

Gries am Brenner………………………..24.564

Matrei am Brenner……………………..17.363

Ellbögen……………………………………….20.566

Pfons…………………………………………….22.639

Mühlbachl……………………………………25.415

Trins…………………………………………….23.361

Gschnitz…………………………………………7.867

Schmirn……………………………………….16.067

Vals………………………………………………..9.922

Obernberg am Brenner……………….6.423

Patsch………………………………………….18.030

Was das kommunale Investitionspaket für Gemeinden bringt

175 Millionen Euro für kommunale Investitionen sollen die Wirtschaft ankurbeln und die Arbeitslosigkeit reduzieren. Für Gemeinden gibt es eine Anlaufstelle, die Förderungen können ab 1. Juli 2017 abgeholt werden. Allerdings sind nur neue Projekte förderwürdig.

Der Bund setzt nun doch sein Versprechen über knapp 175 Millionen Euro an Förderungen für Baumaßnahmen zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur um, das er im Herbst am Vorabend der Einigung über den Finanzausgleich 2017-2021 gegeben hat. Die Bundesregierung erwartet sich damit zusätzliche kommunale Bauinvestitionen in Höhe von zumindest 760 Millionen Euro sowie die Schaffung bzw. den Erhalt von rund 8.500 Arbeitsplätzen.

Die Vollziehung dieses sogenannten Kommunalinvestitionsgesetzes 2017 erfolgt durch das BMF, das sich als Abwicklungsstelle der Buchhaltungsagentur des Bundes bedient und von den 175 Mio. Euro noch Verwaltungskosten von insgesamt 2,18 Mio. Euro einbehält. Die Richtlinien für die von den Gemeinden zu beantragenden Zweckzuschüsse werden in den kommenden Wochen erstellt, das Gesetz soll mit 1. Juli 2017 in Kraft treten.

Die Eckpunkte der Förderung:

Antragszeitraum: Der Zeitpunkt des Einlangens der Anträge der Gemeinden ist nicht maßgeblich für eine Förderung. Der Antragszeitraum beginnt mit Inkrafttreten des Gesetzes und endet gemäß der vorliegenden Regierungsvorlage mit 30. Juni 2018. Die Projektabrechnungen sind bis längstens 31. Jänner 2021 einzurechnen.

Fixer Förderbetrag für jede Gemeinde: Jeder Gemeinde wird gemäß einem Verteilungsschlüssel aus dem Finanzausgleich ein fixer Förderbetrag zugewiesen, der dann in Form von einem oder mehreren Projekten abgerufen werden kann. Wie hoch die abrufbare Förderung je Gemeinde ist, können Sie schon in nebenstehender Liste (in der Box „Downloads“) einsehen. Die Endabrechnungen sind bis längstens 31. Jänner 2021 durch die Gemeinden einzureichen. Der Bund hat also erfreulicher Weise von seiner ursprünglichen Intention von Anträgen nach dem „First-Come-First-Serve-Prinzip“ wieder Abstand genommen.

Nur zusätzliche Investitionen: Der Zweckzuschuss wird nur für zusätzliche Bauinvestitionen gewährt, also Projekte, von denen zum 31. Dezember 2016 lediglich die Planungskosten im Gemeindevoranschlag 2017 bzw. Budget einer Gemeindeimmobiliengesellschaft enthalten waren und der Beginn der Investition hat nach dem 31. März 2017 zu erfolgen. Dass die Investition zusätzlich ist, ist beim Antrag durch eine Bescheinigung des Bürgermeisters nachzuweisen.

Maximale Förderhöhe: Maximal 25 Prozent der Gesamtkosten eines Projekts werden gefördert. Weitere Investitionszuschüsse (z.B. von Landesseite) sind grundsätzlich unschädlich, wobei der Bund seine Förderung kürzt, falls sonst mehr als 100 Prozent der Projektkosten aus Fördermitteln bzw. Investitionszuschüssen bestehen würden.

Verwendungszweck: Die Regierungsvorlage vom 28. März 2017 sieht grundsätzlich einen sehr breiten Förderzweck vor. Dieser reicht von der Errichtung, Erweiterung und Sanierung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, Einrichtungen für Behinderte oder Senioren und kommunale Sport- und Freizeitanlagen, über Umbauten zur Barrierefreiheit und Investitionen in Verkehrs-, Müll-, Abwasser- und Wasserinfrastruktur bis hin zur öffentlichen Wohnraum- und Breitbandschaffung.

Nicht förderbar sind: Anschaffung von Fahrzeugen, Personalkosten und Eigenleistungen der Gemeinden.

Für den Fall, dass es Gemeinden nicht möglich ist, ihren vollen Förderbetrag durch zusätzliche Projekte bis zum 30. Juni 2018 abrufen zu können, fließen die Mittel in den mit dem neuen FAG 2017 geschaffenen Strukturfonds ein.

Wie die Zuschüsse beantragt werden können

Seit 1. Juli ist es soweit: Die Gemeinden können ihre Anteile am kommunalen Investitionsprogramm abholen. Die Abwicklung übernimmt die Bundes-Buchhaltungsagentur. Einen ersten Überblick zur Beantragung haben wir für Sie zusammengestellt.

Das Kommunalinvestitionsgesetz (KIG 2017) ist mit 1. Juli 2017 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt können 365 Tage lang (bis 30.6.2018) die insgesamt 172,82 Millionen Euro an Zweckzuschussmitteln des Bundes, die der Finanzminister den Gemeinden im Finale der Finanzausgleichsverhandlungen im Herbst 2016 zugesagt hat, abgerufen werden. Für die Vollziehung bedient sich das BMF der Buchhaltungsagentur des Bundes (BHAG).

Formulare online

Die Anträge (durch Gemeinde oder Gemeindeverband), beizulegende Bestätigungen, Beilagen und Abrechnungen sowie die entsprechenden Ausfüllhilfen für die Formulare sind knapp vor Antragsbeginn unter www.bhag.gv.at abrufbar, Eingaben oder auch Anfragen sind per E-Mail an kip(at)bhag.gv.at einzubringen. Die konkrete Höhe des Zweckzuschusses für Ihre Gemeinde (gemäß einem fixen Verteilungsschlüssel sind es rund 18 bis 22 Euro je Einwohner) ist auch auf der Homepage des BMF oder des Österreichischen Gemeindebundes abrufbar.

Wie komme ich zum Geld?

Der volle Betrag, der für Ihre Gemeinde reservierten Zweckzuschussmittel ist dann abrufbar, wenn die Anträge rechtzeitig und vollständig gestellt wurden (Fristende ist 30.6.2018) und zusätzliche Investitionen in mindestens vierfacher Höhe bis längstens 31. Jänner 2021 in Form eines oder mehrerer Projekte nachgewiesen werden können, die unter einen der zehn Verwendungszwecke des KIG fallen. Die maximale Unterstützung je Projekt beträgt also 25 Prozent. Zusätzliche Drittmittel (z.B. Landesförderungen) sind für diesen Bundeszuschuss grundsätzlich nicht schädlich, Personalkosten und Eigenleistungen von Gemeinden an Projekten sind nicht förderfähig und werden herausgerechnet.

Zusätzlich sind die Investitionen gemäß KIG 2017 dann, wenn von den entsprechenden Bauprojekten zum 31. Dezember 2016 lediglich die Planungskosten im Gemeindevoranschlag 2017 bzw. Budget einer Gemeindeimmobiliengesellschaft enthalten waren und der Baubeginn frühestens am 1. April 2017 erfolgte. Dementsprechend wird es für „KIG-Projekte“ eines Nachtragsvoranschlags 2017 bedürfen oder die Projekte werden Einzug in den Voranschlag 2018 finden.

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wipptal-korrekt.at zum Thema – Freizeitwohnsitze in Tirol

Gemäß § 14 (4) TROG hat die Landesregierung die Anzahl der Freizeitwohnsitze aufgrund der Meldungen der Bürgermeister zu erheben und im Internet zu veröffentlichen. Für das Wipptal ergeben sich folgende Zahlen.

Ort:                                                                     Freizeitwohnsitze:        Wohnungen gesamt:

Patsch                                                                                       2                                                493

Ellbögen                                                                                   9                                                495

Pfons                                                                                         3                                                552

Mühlbachl                                                                               5                                                604

Matrei                                                                                       0                                                452

Steinach                                                                                   10                                              1674

Gries                                                                                          26                                              636

Navis                                                                                          37                                              861

Trins                                                                                           65                                              638

Gschnitz                                                                                   6                                                167

Schmirn                                                                                    13                                              393

Vals                                                                                            11                                              236

Obernberg                                                                              k.A.                                           188

Stand 3.7.2017, Quelle www.tirol.gv.at/statistik

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Zum Thema Integration in Steinach. Artikel in der Tiroler Tageszeitung vom 26.7.2017. Eine erfolgreiche Integration bedarf definitiv beider Seite und vor allem auch die Anerkennung von Rechten und Pflichten.

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Warnung von KFZ Versicherungs App / KFZ Meister Jürgen Tragler: „Versicherungs-App im Schadensfall bringt nicht nur Vorteile.“

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KFZ Meister Jürgen Tragler (Navis/Matrei, Wirtschaftskammer Österreich, Ausschuss – Bundesgremium des Fahrzeughandels, Ausschuss – Landesgremium des Fahrzeughandels Tirol, Ausschuss – Landesinnung der Fahrzeugtechnik Tirol  und Spartenkonferenz – Gewerbe und Handwerk) warnt vor unüberlegten Gebrauch der „KFZ-Schadenapp“. „Unfallschäden können nicht nur oberflächlich durch Fotos und einer computergesteuerten Berechnung begutachtet werden.“, stellt Jürgen Tragler fest.

Ein großer österreichischer Versicherungsanbieter berichtet über positive Erfahrungen mit seinen „KFZ-Schadenapp“. Blechschäden können via App mit dem Smartphone fotografiert und an die Versicherung übermittelt werden. Innerhalb einer Stunde wird von der Versicherung ein Ablöseangebot übermittelt. „Der Versicherungsnehmer hat zwar wenig Zeitaufwand, muss sich aber der Gefahren bei der Nutzung voll bewusst sein.“, meint Jürgen Tragler, KFZ-Spengler- und Lackierereimeister. „Bei einen Unfall kommt es nicht nur zu offensichtlichen Schäden an den Fahrzeugen, gerade bei der modernen Bauweise können sich schwerwiegende Schäden hinter der Stoßstange oder der Verkleidung des Fahrzeuges verstecken.“ So hatte der Jürgen Tragler in seiner Werkstätte vor kurzen einen Kleinwagen, der nach einem Auffahrunfall an der hinteren Stoßstange zwei kleiner Kratzer hatte. Bei genauer Kontrolle wurden dann auch Schäden am Heckblech und am Träger festgestellt. „Die Begutachtung eines Unfallfahrzeuges ist nicht nur aus finanzieller Sicht für den Versicherungsnehmer wichtig, es geht auch um die Verkehrssicherheit und Fahrtüchtigkeit des Fahrzeuges.“, erinnert Tragler an die vielfältigen Gefahrenquellen.

„Mit der Schadensauszahlung per App, hat der Versicherungsnehmer in späterer Folge auch keinen Anspruch, sollten weitere Schäden erst verspätet festgestellt werden.“ Für Jürgen Tragler ist die Nutzung des Apps wirklich nur bei kleinen Unfällen zu empfehlen. „Ansonsten soll auch weiterhin die Begutachtung und Kontrolle bei geprüften KFZ Werkstätten und Gutachtern durchgeführt werden.“

„Aus der Praxis wissen wir, dass selbst Kfz-Sachverständige der Versicherung, welche bei einem beschädigten Fahrzeug bereits eine “ Strassenbesichtigung“ durchgeführt haben, die Schadenssumme mit den Kosten der Reparaturarbeiten in der KFZ Meisterwerkstätte bis zu 200 Prozent differieren können.“ führt Jürgen Tragler dazu weiter aus. Diese Feststellung will Tragler nicht als Kritik an den Sachverständigen sehen. „Bis zu 15 Fahrzeuge am Tag müssen besichtigt werden und durch das Fehlen von technischen Hilfsmitteln wie Hebebühnen udgl. die Begutachtung entsprechend erschwert. „Von einer Demontage gewisser Anbauteile um sich ein exaktes Schadensbild zu machen, gar nicht zu sprechen.“

„In der Praxis funktioniert es in solchen Fällen meist recht gut, wenn man sich den Sachverständigen bei Reparaturbedingungen in die Werkstätte holt, um mit ihm ein Nachtragsgutachten zu erstellen, welches dem tatsächlichen Schadensausmaß angepasst wird.“

Wünschenswert wäre es, wenn sämtliche Beteiligte eines Schadens, Bilder per Smartphone als Beweissicherung des Schadens machen würden. Auch kann dadurch ein eventueller Missbrauch verhindert werden. So können eventuell bereits vorher vorhandenen Schäden oder auch erst nachträgliche Schäden nicht mehr in diesen Versicherungsfall eingebaut werden und die Abwicklung zwischen Versicherung und KFZ Werkstätte läuft reibungslos ab.

Jürgen Tragler: „Eine Schadensmeldung innerhalb 24 Stunden an die Versicherung hilft bei der Abwicklung des gesamten Vorfalles. Damit kann eine rasche Freigabe erfolgen und die Wartezeiten für die Kunden entsprechend gesenkt werden. „Deshalb sollten auch weiterhin die Begutachtung und Kontrolle unbedingt bei geprüften KFZ Werkstätten im Beisein von qualifizierten Versicherungsgutachtern durchgeführt werden.“

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Gschnitz im medialen Rampenlicht

Tiroler Kronen Zeitung; 10.06.2017:

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Tiroler Tageszeitung, 10.06.2017

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